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Tierheim Detmold

Das Lippische Tierheim Detmold stellt sich vor.

 

Lippisches Tierheim Detmold
Tierschutz der Tat e.V.

32758 Detmold

Zum Dicken Holz 19
Tel: 05231 - 24468

 

www.tierheimdetmold.de

 

info@tierheimdetmold.de

 

Spendenkonto:

Sparkasse Detmold

BLZ  476 501 30

Kto - Nr. 170 605

 

Öffnungszeiten:

Montags, Mittwochs, Freitags von 15.00 bis 17.00 Uhr

Samstags von 13.00 bis 17.00 Uhr.

 

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Alle Tierheime auf einen Blick.
 

 

 

 


Alles zum Thema Tierheim Detmold

Der Verein „Tierschutz der Tat e.V.“ wurde am 04.07. 1957 als „Freunde
der Schwäne e.V.“ gegründet und zwei Jahre später zu einem allgemeinen
Tierschutzverein umgeformt. Er konnte also im vergangenen Jahr sein 50jähriges Bestehen feiern und ist Mitglied des
Landestierschutzverbandes NRW und des Deutschen Tierschutzbundes.
Erster Vorsitzender ist Prof. Dr. Lothar Albertin.
Der private Tierschutzverein finanziert seine Aufgaben ganz überwiegend aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen.
Für die Aufnahme von Fundtieren erhält er von einigen lippischen Städten und Gemeinden feste Zuwendungen, die allerdings nur ein Neuntel der anfallenden Kosten decken. Der Verein bekennt sich zu einem ethisch
begründeten Tierschutz. Er setzt sich ein für den Schutz der Tiere vor
Not und Qual, für die Anerkennung der Lebensrechte der Tiere als
Mitgeschöpfe und fordert die Abschaffung von Tierversuchen. Der Verein
fördert die Verbreitung des Gedankengutes „Tierschutz“ mit öffentlichen
Vorträgen und Standaktionen.

Gerade unter Kindern und Jugendlichen soll der Gedanke des Tierschutzes
verbreitet werden. Zu diesem Zweck stellt sich das Tierheim
Projektgruppen und Schulklassen gerne vor und bietet Führungen im Rahmen
von durch die städtischen Jugendämter organisierten Ferienspielen an.
Jährlich findet auf dem Gelände des Tierheims ein „Tag der offenen Tür“
statt, der immer sehr rege besucht wird. Höhepunkt im letzen Jahr war
eine grosse Mischlingsschau, zu der neben Tierheimschützlingen auch sehr
viele Ehemalige antraten.

Das Tierheim nimmt im Wesentlichen Fundtiere der lippischen Gemeinden
auf, aber zur Vermeidung des Aussetzens ebenso auch Tiere, die von ihren
Haltern abgegeben werden. Alle aufgenommenen Tiere werden tierärztlich
untersucht, pflegerisch betreut und artgerecht gehalten.
Ungebärdige, mitunter bissige Hunde, die meistens in ihren Vergangenheit
falsch behandelt oder sogar misshandelt wurden, lernen durch persönliche
Zuwendung, wieder sozialverträglich zu werden. Scheue Katzen lernen
durch behutsame Gewöhnung, ihre Angst vor Menschen zu verlieren.
Aufgenommene Tiere werden nach Beratung an echte Tierfreunde vermittelt.
Dabei erfolgt die Abgabe im Rahmen eines Schutzertrages, der den
Erwerber u.a. verpflichtet, das Tier artgerecht zu halten und nicht an
Dritte oder zu vertragswidrigen Zwecken wie Tierversuchen weiterzugeben.
Die Einhaltung diese Verpflichtungen wird von den Mitgliedern des
Vereins kontrolliert, bei Verstössen wird das Tier zurückgefordert.

Keimzelle des Tierheim ist das 1682 erbaute Haupthaus eines ehemaliges
Bauernhofes. Dieses ist in mehreren Modernisierungsschritten erweitert
und ergänzt worden. Es gibt drei Boxenhäuser für Hunde mit je 12 Boxen und dazugehörigen grossen Auslaufgehegen, eine Quarantänestation für
Hunde mit sieben Plätzen, ein grosses Freigehege für Hunde, ein Katzenhaus mit grossem Freigehege, eine Isolierstation für Katzen und vier Räume für Katzen im Haupthaus, ein Kleintierhaus, einen gesicherter
Auslauf für Kaninchen, einen Neubau mit Futterküche, Vorratsraum und tierärztlicher Ambulanz und eine Igelstation.Das Gelände umfasst eine Fläche von etwa 12000qm.Auf diesem Gelände ist zur Verbindung von Tier- und Naturschutz auch ein Teich-Biotop angelegt. Die Aussenanlagen werden möglichst naturnah belassen.Im Tierheim werden derzeit drei hauptamtliche Tierpflegerinnen, ein hauptamtlicher Tierpfleger, sowie eine Praktikantin beschäftigt.

Grösstes Problem des Tierheims Detmold ist neben den grossen schwarzen
Hunden, die oft sehr wenige oder gar keine Chancen bekommen, die
dramatisch steigende Zahl der Katzen. Im vergangenen Jahr hatte das
Tierheim über 170 Katzen zu beherbergen!! Im Augenblick sind es zwar
„nur“ 96 Tiere, aber es kommt erschwerend dazu, dass im März die
nächsten Katzenbabys zu erwarten sind, das heißt, es werden auch wieder
sehr viele tragende Katzen „wegen Allergie“ abgegeben oder, was
natürlich sehr viel schlimmer ist, zusammen mit ihren Babys einfach am
Tierheim oder sonst irgendwo ausgesetzt.
Um einer ähnlich dramatischen Katzenschwemme und dem damit verbundenen
Katzenelend wie in 2007 vorzubeugen, hat der Verein „Tierschutz der Tat
e.V.“ zusammen mit dem Verein „Katzen in Not e.V.“ das Projekt „Findix“
ins Leben gerufen, das darauf abzielt, eine grössere Bereitschaft zur
Kastration von Katzen in Privatbesitz zu erreichen, aber auch wild
lebende Katzen zu kastrieren und so weiteren ungewollten Nachwuchs zu
verhindern. Der Hinweis auf einen entsprechenden Flyer zum Herunterladen
findet sich auf der Startseite der Webseite des Tierschutzvereins
(www.tierheimdetmold.de) unter „Aktuelles“. Da im März ja bereits mit
dem nächsten Katzennachwuchs zu rechnen ist, sollen Katzenbesitzer so
noch einmal zur Kastration ihrer Tiere bewegt werden.

Quelle: 09.02.2008 Tierheim Detmold

Wir Danken Maria Toman für die freundliche Unterstützung.

 

 

Gemeinsames Vorgehen zum Schutz frei laufender Katzen

Die unkontrollierte Vermehrung unzähliger unkastrierter und dennoch frei laufender Katzen stellt uns alle vor eine große Aufgabe, die dringend einer einheitlichen Lösung bedarf.

Um das Problem der immer weiter anwachsenden Katzenpopulationen einzudämmen, schlägt der Deutsche Tierschutzbund gemeinsam mit den ihm angeschlossenen Tierschutzvereinen eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht in den Kommunen vor

Am Sonntag, den 26.09.2010, hat der Tierschutzverein „Tierschutz der Tat e.V.“ die Tierschutzorganisationen der Region deshalb zu einem Treffen in sein Lippisches Tierheim Detmold eingeladen, um ein gemeinsames Vorgehen mit dem Ziel einer Katzenschutzverordnung für frei laufende Katzen zu diskutieren.

Bei Kaffee und Kuchen und in sehr kollegialer und freundschaftlicher Atmosphäre wurde eine Petition erarbeitet, mit der sich die Tierschützer in Kürze an die Städte und Gemeinden wenden werden, um dem großen Problem der unkontrollierten Vermehrung frei laufender Katzen und in dessen Folge dem Katzenelend und der völligen Überfüllung der Tierheime zu begegnen.

Jedes Tierheim der Region beherbergt mehr als 150 Katzen, und es werden täglich neue Tiere ausgesetzt gefunden oder tragende Katzenmütter und ungewollter Nachwuchs abgegeben. Die in nächster Zeit zu erwartenden weiteren Herbstwürfe werden für noch mehr Katzenelend sorgen.

Die Kapazitäten der Tierheime und Tierschutzorganisationen, die sich zum größten Teil durch Spenden finanzieren und ihre Arbeit nur durch intensives ehrenamtliches Engagement bewältigen können, sind aber schon jetzt restlos erschöpft.

Erreicht werden soll darum, dass die lippischen Städte und Gemeinden dem sog. Paderborner Modell folgen und sich dem Staatsziel Tierschutz durch Ergänzung der ordnungsbehördlichen Verordnung mit einer verbindlichen Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für frei laufende Katzen stellen.

 

Teilnehmer des Tierheimtreffens waren

der Tierschutzverein Bückeburg, Rinteln u.U. e.V.,

der Tierschutzverein Bad Salzuflen-Lemgo e.V.,

der Tierschutzverein Lemgo e.V.,

der Tierschutzverein Vlotho e.V.,

der Tierschutzverein „Franziskushof e.V.“, Kalletal,

der Tierschutzverein „Katzen in Not e.V.“, Lemgo,

die Tierhilfe Lippe e.V.,

der Tierschutzverein „Unsere Hände für vier Pfoten e.V.“, Lage

und natürlich der gastgebende Tierschutzverein „Tierschutz der Tat e.V., in dessen Trägerschaft sich das Lippische Tierheim Detmold befindet.

Beim Treffen am Sonntag ist es gelungen, all diesen Tierschutzorganisationen eine gemeinsame Stimme zu verleihen und ein gemeinsames Vorgehen zu beschließen.

Bei einem Besuch der Tierheime der Region kann sich jeder Interessierte gern ein Bild von der Dringlichkeit des Katzenproblems und der riesigen Zahl der beherbergten Katzen machen.

Maria Toman (Tierschutz der Tat e.V.)

 

 

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